Die eigene Gesundheit steht im Mittelpunkt jeder medizinischen Versorgung – doch auch die Kosten für medizinische Leistungen, Pflege und Unterkunft während eines Aufenthalts sollten nicht unterschätzt werden. Die Kosten eines Krankenhausaufenthalts hängen von mehreren Faktoren ab: Art und Dauer der Behandlung, Wahlleistungen wie Einzelzimmer oder Chefarztbehandlung, der Versicherungsstatus (gesetzlich oder privat) sowie besondere Wünsche, etwa die Unterbringung einer Begleitperson.
Die wichtigsten Kostenfaktoren sind:
- Grundkosten für medizinische Leistungen, Pflege und Unterkunft
- Zusatzkosten für Wahlleistungen (z. B. Einzelzimmer, Chefarztbehandlung)
- Kosten für Begleitpersonen (etwa bei Kindern)
- Zuzahlungen für gesetzlich Versicherte
- Sonderkosten bei speziellen Behandlungen oder individuellen Anforderungen
In der Regel rechnet das Krankenhaus direkt mit der Krankenversicherung ab. Privatversicherte erhalten entweder eine Rechnung, die sie bei ihrer Versicherung einreichen, oder es wird mit dem Krankenhaus eine Direktabrechnung vereinbart. Wie der Name schon sagt, erfolgt die Abrechnung dann direkt zwischen Krankenhaus und Krankenversicherung. Die Höhe der Kosten pro Tag variiert je nach Behandlung, Krankenhaus und Region und beträgt durchschnittlich 400 bis 800 Euro. Spezialbehandlungen, etwa auf einer Intensivstation, verursachen deutlich höhere Kosten.
Gesetzlich Versicherte zahlen pro Tag einen Eigenanteil von zehn Euro für höchstens 28 Tage im Kalenderjahr, direkt an das Krankenhaus. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind von dieser Zuzahlung befreit. Für privat Versicherte gelten die Regeln ihres individuellen Tarifs.
Wahlleistungen wie Einzelzimmer oder Chefarztbehandlung sind nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkasse enthalten. Wer diese Extraleistungen nutzen möchte, trägt die Kosten selbst oder kann eine Zusatzversicherung abschließen, die die Ausgaben erstattet. Die Preise für Wahlleistungen unterscheiden sich je nach Krankenhaus und Serviceumfang.