Core-Training (Rumpfstabilität)
Eine starke Körpermitte ist das A und O beim Reiten. Sie sorgt für einen stabilen Sitz und eine bessere Einwirkung auf das Pferd.
- Plank (Unterarmstütz): 3 x 30 bis 60 Sekunden halten
- Seitstütz: 3 x 30 Sekunden pro Seite
- Russian Twists: 3 x 15 bis 20 Wiederholungen
Bein- und Gesäßmuskulatur
Starke Beine sind wichtig für einen sicheren Halt und eine feine Hilfengebung.
- Kniebeugen (Squats): 3 x 15 Wiederholungen
- Ausfallschritte (Lunges): 3 x 12 pro Bein
- Wandsitzen: 3 x 30 bis 60 Sekunden
Balance- und Koordinationsübungen
Gute Balance hilft, Stürze zu vermeiden und das Pferd besser auszubalancieren.
- Einbeinstand: 3 x 30 Sekunden pro Bein (ggf. mit geschlossenen Augen)
- Balance-Pad-Übungen: z. B. Kniebeugen auf einem Balance-Kissen
- Standwaage: 3 x 10 Wiederholungen pro Seite
Dehnung und Beweglichkeit
Flexibilität beugt Verletzungen vor und verbessert die Beweglichkeit im Sattel.
- Hüftbeuger-Dehnung
- Oberschenkel- und Waden-Dehnung
- Rücken- und Schulterdehnung
Ausdauertraining
Eine gute Grundlagenausdauer hilft, längere Reiteinheiten konzentriert und sicher zu absolvieren.
- Joggen, Radfahren oder Schwimmen: zwei bis drei Mal pro Woche, je 30 bis 45 Minuten
Spezielle Übungen für Reiter
- Reiterkniebeuge: Kniebeuge mit leicht geöffneten Beinen, wie im Sattel
- Beckenboden-Training: Unterstützt die Rumpfstabilität und hilft beim feinen Sitzen
- „Reiten ohne Pferd“: Auf einem Gymnastikball Sitzhaltung und Balance üben
Mein Tipp aus der Praxis:
Regelmäßigkeit ist wichtiger als Intensität! Lieber täglich zehn bis 15 Minuten gezielt trainieren, als einmal pro Woche ein langes Workout. Und: Die Übungen sollten Spaß machen und zum eigenen Trainingsstand passen.