Vor dem Wanderurlaub checke ich den Wetterbericht, vor allem die Regenwahrscheinlichkeit und die vorausgesagte Regenmenge. Kann ein kurzer Sommerschauer erfrischend wirken, sieht es bei tagelangem Dauerregen anders aus. In gut imprägnierten Schuhen bleiben die Füße bei einem Schauer trocken, vorausgesetzt, das Wasser läuft nicht von oben hinein. Welchen Regenschutz ich wähle, ist Geschmackssache: Die einen setzen auf Regenjacke, Regenhose und Gamaschen, die anderen auf einen Regen-Poncho, der über den Rucksack reicht, oder auf einen Regenschirm. Vor- und Nachteile haben sie alle: In einer Regenhose kommt man schnell ins Schwitzen, sie wird also auch von innen nass. Sie unterwegs anzuziehen ist aufwendig. Ein Poncho sieht zwar nicht so chic aus, ist aber schnell übergestülpt. Damit sind auch Rucksack und die Tragegurte des Rucksacks geschützt, man schwitzt weniger. Bei Wind oder unwegsamem Gelände ist er weniger geeignet. Die Regenhülle des Rucksacks hält meist nur leichten Regen ab. Manche laufen bei Regen in kurzer Hose, weil die Beine schneller trocknen als die Hose. Vorsicht bei Sturm und Gewitter, vor allem im Wald kann es durch herabfallende Äste gefährlich werden. Am besten vorab checken, wo Unterstell-Möglichkeiten und Schutzhütten sind, oder eine Wanderpause im Trockenen einlegen.
Tipp: Trockene Kleidung im Rucksack zusätzlich wasserdicht verpacken.